Sonntagspredigten 2006

Gott, eingewickelt in unsere Welt

Christmette 2006





Ein Mann hatte ein fünf Jahre altes Mädchen. Zum Spielen hatte es sich eine kostbare Rolle Goldpapier genommen. Das Geld war knapp in der Familie. So ärgerte sich der Vater, als er feststellte, dass seine Tochter das Goldpapier benutzte, um einen Karton damit einzuwickeln.

Obwohl er mit ihr geschimpft hatte, überreichte das Mädchen ihrem Vater das Päckchen am Weihnachtsabend.

Sie sagte: „Das ist für dich, Papa.“ Der Vater war beschämt. Doch er ärgerte sich erneut, als er entdeckte, dass die Schachtel leer war. „Weißt du nicht, meine Tochter, wenn du jemand ein Geschenk überreichst, sollte auch etwas in dem Päckchen drin liegen.“

Das Mädchen schaute ihn mit großen Augen an. Langsam füllten sie sich mit Tränen. Sie antwortete: „Oh Papa, die Schachtel ist nicht leer. Ich habe viele Küsse in sie hineingepustet, bis sie voll war.“ Der Vater war zutiefst getroffen. Er kniete sich hin, legte die Arme um sein kleines Mädchen und bat es, ihm seinen Ärger zu verzeihen.

Kurze Zeit später starb das Mädchen bei einem Unfall. Noch heute erzählt man sich, dass ihr Vater bis zu seinem Tod die Schachtel neben seinem Bett aufbewahrte. Und immer, wenn er in schwierigen Situationen war, entmutigt oder traurig, öffnete er das Päckchen. Er entnahm ihm einen Kuss und erinnerte sich an die Liebe, die sein Töchterchen hineingepustet hatte.

In der Krippe wird das göttliche Kind geboren, eingewickelt in Windeln. Die Liebe Gottes eingefädelt in unser Leben, in unser Dasein. Wir übersehen dieses wunderbare Ereignis, vordergründig meinen wir, das alles habe keine Bedeutung, die Krippe sei leer.

Die Ohren der Hirten, die Augen der Hirten, ihre Achtsamkeit müsste uns zu eigen sein, damit wir hinüber finden nach Bethlehem. Sie sind Wanderer zwischen Natur und Kultur, Grenzgänger. Sie werden eingeweiht in eine Welt, wo das Wesentliche sichtbar wird.

Heute Nacht sollen wir eingeweiht werden in die Welt des Göttlichen, in die Welt die wirklich ist.

Aber vordergründig bleiben wir oft am Materiellen hängen. Das, was wir sehen und zählen können, das zählt für uns.

Andererseits ist bei euch allen, die ihr heute Nacht so zahlreich hierher gekommen seid, die Sehnsucht wach geblieben, das Wunderbare zu erleben und zu erahnen. Zu erfahren, dass Gott sein Leben und seine Liebe in unserer Leben hineingeatmet hat. Unser Leben ist nicht leer. Wir müssten nur achtsam werden für die Küsse der Liebe Gottes in unserem Dasein.

Die Hirten flüstern sich zu: Kommt lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen, was uns verkündet worden ist. Hier muss man um sie Angst haben. Denn die Vision und der Klang der Engel sind vorüber, der Himmel hat sich wieder geschlossen. Er will jetzt wo anders entdeckt werden. Können wir ihn in einer Krippe schauen oder ist sie für uns leer.

Ein Kind, eingewickelt in Windeln, das Göttlich im Alltäglichen, das Himmlische im Gewöhnlichen – diese Erfahrung und dieses Wunderbare wollen wir heute Nacht miteinander teilen. Wir wollen spüren, dass Gott sein Leben in unser Fleisch und Blut eingeatmet hat.

Gewiss, wir brauchen ein ganzes Leben lang, damit wir dieses Wunderbare begreifen. Wir benötigen die Kultur der Achtsamkeit, um eingeweiht zu werden in dieses Geheimnis.

Dafür ist diese Weihe-Nacht da! Sie will einen Raum eröffnen, wo wir die Menschwerdung Gottes erahnen dürfen.

Wenn wir kindhafte Menschen in dieser Nacht werden, für einen Augenblick, dann werden wir davon ergriffen, dass die Liebe Gottes in unserer Dasein hineingepustet wurde. Das ist wie eine Neuwerdung, es ist eine Neuschöpfung wie auf den ersten Seiten der Bibel: Gott hauchte dem Menschen seinen Atem ein.

Glauben wir daran? Wenn wir daran glauben, dann können wir unser Leben, die Schachtel unseres Lebens, immer wieder öffnen, einen Kuss Gottes daraus entnehmen und uns an die Liebe erinnern, die Gott in unser Leben hineingehaucht hat.

Dann wir uns nicht die Luft ausgehen, wird uns nicht die Luft abgeschnürt, sondern der lange Atem Gottes wird uns das wirkliche Leben schenken in dieser Weihe-Nacht.

Georg Koch

Gründonnerstag 2006

Wenn ein Mensch nicht weis, woher er kommt dann weis er auch nicht wohin er unterwegs ist, was sein Ziel ist. Wenn ein Mensch nicht vertraut ist mit seinen Wurzeln, wird er auch keine Äste haben die aufblühen. Liturgie will uns anhalten in der heiligen Woche, die heilenden Kräfte dieser Woche uns anzueignen, wir sollen wie in einen Spiegel hineinschauen um in diesem heiligen Spiel an diesen drei Tagen unsere eigene Existenz zu erkennen. Gründonnerstag, im Jahre 417 hat der Papst Innozenz I. angeordnet, dass die Büßer zum Abendmahl geladen waren und er nannte diesen Tag, ~Dies Viridium~, der Tag des Grünen. Die Büßer, die wieder teilnehmen durften am heiligen Mahl, sie waren die neuen grünen Zweige, sie schmückten den großen Baum der Kirche, der neu in den Frühling hinein kam. Und heute Morgen in Dauersberg habe ich eine große Grünfläche gesehen und sie war schon am glänzen und mir ist die Bedeutung dieser Farbe grün deutlich geworden, dass sie nicht nur erkannt werden will in der Natur sondern das sie erkannt werden will in unserer Seele. Das gerade am Gründonnerstag unsere Seele wieder aufbrechen soll, wieder aufgrünen soll, wieder vorwärts drängen soll, zu etwas Neuem, was an Ostern uns geschenkt wird.

Die Moslems haben eine grüne Fahne immer vor sich her getragen, wenn sie unterwegs waren um neue Länder zu erobern.

Tief in der Seele der Menschheit sagt diese grüne Farbe, es beginnt etwas Neues, es beginnt etwas zu wachsen, zu grünen, vorwärts zu drängen, das kalte Erdreich wird aufgebrochen.

Und da sind wir bei der ersten Bedeutung des Gründonnerstag. Das er ein großes Ereignis sein will, das er uns Geschmack am Leben schenken möchte und das er uns einlädt zu einem großen Liebesmahl.

Bei den Alten stand der Donnerstag unter dem Planeten des Jupiters und in sich erkannten sie den Impuls Leben Sinn zu geben. Die Sehnsucht etwas Großartiges im Leben zu entdecken. Der vom Jupiter geprägte Tag will anhalten, dass wir nicht einfach nur knauserisch sind, sondern das wir das Bestmögliche wollen, dass wir in die Fülle des Lebens kommen, dass wir das Talent des Glückes entdecken.

Und SO hat die Kirche im Jahreskreis den Gründonnerstag, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam auf diesen Tag gelegt um die Menschen einzuladen die Schönheit, die Großartigkeit, die Lebensfreude zu entdecken.

Christi Himmelfahrt: Das zu unserem Leben der Himmel gehört, dass wir nicht einfach nur erdgebundene Menschen sind. Gründonnerstag: Das wir Menschen der Gemeinschaft sind. Fronleichnam: Diese Welt soll erkennen das Göttliche, in dem wir das heilige Brot, den Heiland durch die Straßen tragen. Dass sie nicht einfach nur eine funktionierende Welt ist, sondern eine Welt die uns Fülle schenkt.

Jupiter war der alles Geber, der alles gab. Und da sind wir auch schon beim Mittelpunkt des Gründonnerstag. Da ist auch Einer der alles gab, der sich hingab. Im Brot und Wein. Und der uns öffnen wollte, unsere Sinne dafür, dass Gott nicht ferne ist, sondern das Gott zu entdecken ist im Alltäglichen, im gewöhnlichen. In den Dingen, die uns stärken und erfreuen. Und Kommunion bedeutet ja verschmelzen, eins werden, eine Gemeinschaft sein, eine vertraute Intimität haben.

Und so ist Kommunion zu allererst ein Lippenereignis. Und als wir früher noch das heilige Brot empfangen haben in dem der Priester uns die Hostie auf den Mund legte da ist das noch deutlicher geworden, das Gott uns Nähe gibt. Doch wir müssen noch ein Stück zurückgehen, in die Tiefe menschlicher Geschichte. Denn das Kind erobert zu allererst mit seinen Lippen die Welt. Es wird gestillt, es erfährt Nahrung, Wärme und Geborgenheit an der Brust der Mutter. Eucharistie ist ein Lippenereignis. Das mag uns ganz fremd sein, weil wir das allzu sehr in die Höhe gehoben haben. Aber wenn die Menschen einander einen Kuss gibt, wenn Menschen mit einem Kuss einander begegnen, dann werden sie auch eins. Dann bekommen sie neue Kraft, dann ist es so als wenn sie einander vereinnahmen.

Und wenn Liebende einander Küssen, nicht nur auf die Lippen, sondern mit den Lippen sich erobern, nicht damit das zum sexuellen Akt führt, sondern damit das zutiefst eine Gemeinschaft, eine Begegnung eine Verschmelzung, eine Vereinigung wird. Dann will uns das genau hinführen zur heiligen Eucharistie. Das wir das Heilige erschmecken dürfen. Dass wir es einverleiben dürfen, dass wir eins mit diesem Gott werden. Das er sich uns sozusagen assimilieren, das wir gleich mit diesem Gott werden.

Ist das nicht eine Grünkraft die unser Leben nach Vorwärts bringt? Ist das nicht ein jupiterhaftes Verhalten was das Glück des Lebens uns schenkt? Ist das nicht etwas wunderbares, dass wir das Heilige küssen dürfen, dass wir es essen dürfen? In der Ostkirche, wenn die Ikone geküsst wird, dann haben diese Menschen immer gespürt, dass sie mit diesem Kuss das Heilige verehrten und vom Heiligen auch Kraft bekamen. Und wenn Menschen einander Küssen dann soll dies auch sein. Das sie einander Kraft geben und einander mit Erfurcht begegnen. Und so reicht Jesus den Seinen Brot und Wein. Brot das stärkt und Wein der erfreut. Um zu sagen Euer Gott will ein Stück von Euch selber werden. Er will sich mit Euch vereinigen, mit Euch verschmelzen. Das ist nicht nur einfach Erotik und Sexualität, sondern das ist zutiefste innige Vertrautheit mit dem Heiligen, mit unserem Gott. Das ist Grünkraft des Lebens, das ist die Sehnsucht nach dem Großem, nach dem Schönen, nach dem Bestmöglichen.

Da ist Religion nicht nur einfach Moral. Nicht nur einfach Befolgung von Geboten. Sondern sie will uns erheben und unserem Leben Würde schenken. Jesus hat sie versammelt im festlichen Saal, beim festlichen Mahl und hat gesagt: "Das mache ich zu eurem Gedächtnis, erinnert euch immer wieder daran". Das euer Leben mit Gott vorwärts drängt, aufgrünt, neu beginnt, das euer Leben dann nicht einfach nur Buchhalter-Da- sein ist, das wir das Licht nicht Bilanzen erfassen können, sondern zutiefst in der innigen Begegnung in dem Gott uns auf die Lippen gelegt wird.

Und das ist der dritte Punkt des Gründonnerstag. Zum Paschamahlwaren Jesus und seine Jünger versammelt. Das war den Juden geboten worden, als sie aus Ägypten auszogen. Die Pest hatte die Kinder der Ägypter hinweggerafft, und damit diese Pest vorüber ging, an dem Volke Israel, sollen sie die Türpfosten mit dem Blut eines Lammes bestreichen, damit der Würgeengel vorbei ging und sie sollten dann stehenden Fußes ein Mahl halten und sich die Kraft Gottes einverleiben und dann aufzubrechen in die Freiheit. Gründonnerstag Mahl feiern, Pascha feiern bedeutet, das wir berufen sind, in die Freiheit der Kinder Gottes, das unser Leben nicht ein Sklavendasein ist, nicht ein Fremdbestimmt sein, sondern zutiefst und zueigenst ist unser Leben Geschenk der Freiheit Gottes. Und sie haben es erfahren in dieser ehrwürdigen Stunde und Jesus hat es uns mitgegeben. Feiert den Gründonnerstag, als einen Tag des Vorwärtsdrängens, des Aufblühens, der Erneuerung, des neuen Leben. Feiert ihn als eine intime Vereinigung mit eurem Gott. Feiert ihn, diesen Gründonnerstag als die Berufung in die Freiheit der Kinder Gottes. Und dann habt Ihr auch die Kraft in den Karfreitag hineinzugehen und in die Stille des Karsamstag. Weil nämlich dann am Ostermorgen das neue Sein aufleuchtet. Das Gott selber in Jesus Christus das Leben Euch schenkt. Unwiederbringlich IHN .

Heilige Woche, heilende Woche. Gehen wir diesen Weg mit. Öffnen wir unsere Seele. Es geht nicht einfach um äußere Vollziehung, sondern zutiefst um innere Bewegtheit. Dass Gott in uns wohnt, das wir als Sünder, wir als Versager, eingeladen werden am Gründonnerstag zum Mahl. , ~Dies Viridium~, Grüne Zweige in der Kirche sein sollen. Und das uns die Freiheit nur geschenkt wird, wenn wir bereit sind aufzubrechen in der Kraft Gottes.

Gründonnerstag, die Tiefe unseres Lebens. Die Würde unseres Herzens. Gründonnerstag Erinnerung, nein nicht Erinnerung, Gegenwärtigung, das Gott sich mit uns vereint, das er auf unsere Lippen gelegt werden will.

Georg Koch

„Das Fieber wich von ihr...“

Predigt: 5. Sonntag im Jahreskreis B

Manchmal wird uns unverhofft heiß und wir spüren, dass uns etwas aufregt. Wenn eine Aktivität auf hohen Touren läuft, dann entsteht Druck in uns. Ins Fieber verabschieden wir uns, wenn alles an uns vorbei läuft und wir nicht mehr mit kommen. Fieberhaft suchen wir eine Lösung, wenn uns eine schwierige Aufgabe gestellt ist.

Das Fieber scheint ein Thermometer dafür zu sein, dass etwas nicht stimmt. Es will uns anhalten, wir sollen zur Ruhe kommen, zurückschalten.

Die Schwiegermutter des Simon, der später den Namen Petrus bekommt, liegt mit Fieber im Bett.

Das ist alles zuviel für sie. Da hat der Wanderprediger Jesu Fischer bei ihrer Arbeit angesprochen, sich scheinbar faszinierend und beeindruckt und sie lassen ihre Netze liegen und folgen ihm nach.

Das soll man nicht krank werden, da wird man doch vom Fieber geschüttelt. Dieser Simon, ihr Schwiegersohn fragt nicht nach der Familie, wovon diese leben soll, Dem Simon scheinen seine Frau und auch seine Schwiegermutter egal zu sein. Er begibt sich in die Spuren dieses Wanderpredigers, der alles auf den Kopf stellt.

Am Anfang des Markusevangelium ist diese Schilderung vielleicht eine katechetische Unterweisung wie die ersten Jünger ihren Auftrag und ihre Berufung verstehen sollen.

Die zuerst berufenen Jünger unterhalten sich im Haus des Simon über die Schwiegermutter des Simon und Jesus hört dabei mit.

Jesus geht nun zu der Schwiegermutter, berührt sie, nimmt sie an der Hand und richtet sie auf. Und das Fieber wich von ihr, heißt es lapidar.

Eine erste wichtige Erkenntnis: Jesus will mit seiner Botschaft und seinem Verhalten die Menschen aufrichten, er will den Menschen in die Mitte stellen. Dabei macht er keinen Unterschied zwischen Mann oder Frau.

Und als die Schwiegermutter des Simon geheilt ist, heißt es dann: und sie bediente sie. So können wir folgern: Der heile Mensch wird in den Stand gesetzt, für andere zu sorgen. Das könnte auch für uns ein untrüglicher Beweis sein, ob wir auf andere heilende Wirkung haben: Werden sie in unserer Nähe die Kraft finden, von sich abzusehen und anderen zu dienen?

Simon heißt: der rasch Hörende, also der Impulsive, der aus dem Bauch heraus handelt. Später wird er die andere Seite des Lebens lernen müssen, wenn er den Auftrag erhält Petrus zu sein.

Wenn ihn Jesus jetzt am Anfang seines Wirkens einführt in seinen kommenden Auftrag, so will er ihn noch auf etwas anderes aufmerksam machen. In den außerbiblischen Schriften wird oft davon berichtet, dieser Simon habe sich recht schwer mit den Frauen getan. Und auf der subjektiven Ebene kann man vermuten, dass er mit seiner weiblichen, barmherzigen, mütterlichen Seite seiner Seele sich schwer tut. Wir Männer wollen ja eher hart, forsch und direkt sein. Diese Seite überbetonen wir und bleiben so ein halber Mensch.

Wenn wir wie Simon berufen sind, die Barmherzigkeit und Güte Gottes zu künden, dann ist dieses geschilderte Wunder ein der Schwiegermutter des Simon ein deutlicher Hinweis, worauf wir unseren Augenmerk richten sollen.

Diese Schilderung am Anfang des Markusevangelium ist wie eine Ouvertüre, in der alles angeschlagen wird, was im Laufe der Zeit ins Klingen kommen soll. Hier wird eine Tag im Leben Jesu geschildert und es könnte eine Möglichkeit sein, auch unser Tage so auszurichten.

Jesus lehrt mit Vollmacht in der Synagoge und alle sind erstaunt ob seiner Weisheit. Dann heilt er und danach zieht er sich zurück ins Gebet und sie suchen ihn.

Damit er nicht ins Fieber kommt, heiß läuft, benötigt Jesus die Einsamkeit des Gebetes. Gebet nicht verstanden als eine Wunschparade, sondern als ein in sich hineinhören. Ein Ausloten seiner eigenen Möglichkeiten und eine Beziehung suchen zu Gott, so dass man sagen kann: Es stimmt mit mir und es stimmt mit meinem Verhältnis zu Gott.

Deshalb muss man sich wie Jesus manchmal der Wünsche und Erwartungen der Menschen entziehen, sich verweigern, sonst kommt man „ins Fieber“. Gerade diese Haltung des sich in die Einsamkeit begeben, kann eine heilende Wirkung haben, so dass alles Fieber von einem weicht.

Ein unscheinbares Wunder am Anfang des Wirkens Jesu hat also eine große Wirkung: Es will uns lehren, dass wir selber heile Menschen werden, die die Kraft haben, anderen zu dienen, für sie zu sorgen.

Aber nicht ein Sorgen in Hektik, kein fieberhaftes Sorgen, sondern ein heilendes Helfen das aus dem Gebet entspringt.

Georg Koch

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