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Unterwegs durch den Advent: Gläubige feiern erste Andacht im Advent

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„Am meisten beeindruckt hat mich die Besinnlichkeit und die Ruhe. Beides hat mir sehr gut getan.“ So lautete das Fazit einer Besucherin nach der ersten Andacht im Advent in St. Ignatius Betzdorf. Der Altarraum war wieder einmal voll besetzt, als Horst Eberhard und Ruth Härtling mit ihren Gitarren und gemeinsam mit den Gläubigen das erste Adventslied „Es kommt ein Schiff geladen“ anstimmten.

Getreu dem diesjährigen Leitspruch „Gemeinsam durch den Advent“ stand die erste Andacht inhaltlich und musikalisch unter dem Thema „Unterwegs sein“. Passend dazu hatte Ursula Heukäufer einen symbolischen Weg durch Altarraum hin zum Hochaltar gelegt. In einer eindrücklichen Meditation über verschiedene Lebenswege, die sowohl leicht- als auch schwerfallen, wurden allgemeine und individuelle Wegerfahrungen benannt und gedeutet. Sicherlich konnten sich in diesen beispielhaften Erfahrungen einige Besucherinnen und Besucher mit ihren eigenen Weg-geschichten wiederfinden.

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Adventliche Lieder und die Auslegung der biblischen Emmaus-Geschichte stärkten die Erkenntnis und Gewissheit, dass der christliche Gott ein Weggott sei, der immer mitgehe und mit seinem Segen begleite – auch und gerade auf dem Weg durch den Advent auf Weihnachten hin.

Noch an zwei weiteren Abenden im Advent, am Donnerstag, den 14.12. und 21.12., kommen Gläubige jeweils um 19 Uhr in der St.-Ignatius-Kirche zusammen, um wieder gemeinsam zu singen, zu beten und sich auf Weihnachten vorzubereiten. Im Anschluss an die dritte Andacht lädt der Arbeitskreis „Mission, Entwicklung, Frieden“ zu einem gemütlichen Beisammensein ins Haus Burgstraße Nr 3. gegenüber der katholischen Kirche ein.

St. Ignatius Betzdorf: Gemeinsam unterwegs durch den Advent

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Seit vielen Jahren lädt der Arbeitskreis „Mission, Entwicklung, Frieden“ über das Kirchenjahr verteilt zu Andachten in den Altarraum von St. Ignatius ein. Es ist kein Geheimnis, dass vor allem die Andachten im Advent einen besonderen Charakter tragen und die Gläubigen durch ihre besinnliche Atmosphäre auf Weihnachten einstimmen. Und so kommt man auch dieses Jahr zusammen, um innezuhalten, zu beten, zu singen und sich – getreu dem Motto: Gemeinsam unterwegs durch den Advent – in Gemeinschaft auf die herannahende Geburt Jesu einzustimmen.

Die Andachten im Advent finden jeweils am Donnerstag, den 07.12., 14.12. sowie am 21.12.17 um 19 im Altarraum der St. Ignatius-Kirche statt. Jede Andacht wird musikalisch von einem Instrumentalkreis begleitet. Der letzten Andacht am Donnerstag, den 21.12.17, schließt sich ein gemütliches Beisammensein im Haus Burgstraße 3 an, zu dem ebenfalls alle herzlich eingeladen sind. Der Arbeitskreis bittet darum, den Termin zu verbreiten – alle sind wie immer herzlich willkommen!

Gottesdienstgemeinde in St. Ignatius singt neue geistliche Lieder

neue geistliche Lieder

Das gemeinsame Singen neuer geistlicher Lieder aus dem Gotteslob war ein prägendes Element der Eucharistiefeier in St. Ignatius Betzdorf am Sonntag, den 12. November 2017.

Während der vergangenen Friedenswoche im Oktober war die Idee gereift, doch einmal mit der ganzen Gemeinde neues geistliches Liedgut einzuüben. Gesagt, getan! Und so stimmten Ruth Härtling, Horst Eberhard und Dr. Matthias Krell bereits ab 11 Uhr in St. Ignatius mit ihren Gitarren Lieder an, die sie zunächst gemeinsam mit den Gläubigen einübten. Im sich anschließenden Gottesdienst, den Kaplan Anthoni Raj zelebrierte, konnte man wieder einmal gut hören, wie gerne die Betzdorfer Pfarrgemeinde singt:

Mit zum Teil sogar mehrstimmigen Gesängen und einem Kanon lobten die Gläubigen ihren Gott und verliehen der Heiligen Messe einen wunderbaren und authentischen Rahmen. Natürlich durfte am Ende auch das Lied zu Ehren des Heiligen Martin nicht fehlen.

Besonderer Dank geht an Ruth Härtling, Horst Eberhard und Dr. Matthias Krell für ihre Bereitschaft, den Gottesdienst musikalisch und gesanglich mitzugestalten – verbunden mit dem Wunsch einer baldigen Wiederholung in St. Ignatius.

Die nächste Möglichkeit gemeinsam mit dem kleinen Instrumentalkreis neue geistliche Lieder zu singen, besteht in der nahenden Adventszeit. Der Arbeitskreis „Mission, Entwicklung, Frieden“ führt dann wieder die traditionellen Andachten in der Betzdorfer Pfarrkirche durch. Am Donnerstag, den 07., 14. und 21.12. besteht jeweils ab 19 Uhr die Möglichkeit, sich in Gemeinschaft und mit Gesängen, Gebeten und anderen Lesungen auf Weihnachten einzustimmen.

Andachten in St. Ignatius finden großen Anklang!

Friedenswoche 2017

Viele Stühle mussten herbei geholt werden, denn es war gemütlich eng im Altarraum der katholischen Pfarrkirche St. Ignatius. Der Aufruf des Arbeitskreises „Mission, Entwicklung, Frieden“, an der Friedenswoche 2017 in St. Ignatius teilzunehmen, ist auch in diesem Jahr auf ein breites Echo gestoßen.

Die Gläubigen fanden gerade so noch Platz auf Stühlen und Bänken im Altarraum. In der Mitte eine große Weltkarte mit brennenden Kerzen – jede einzelne ein sichtbares Zeichen der Hoffnung für die verschiedenen Krisenherde auf der Welt. Genau das war das Anliegen der Initiatoren des Arbeitskreises „Mission, Entwicklung, Frieden“ – Hilflosigkeit verwandeln in Hoffnung.

Friedenswoche 2017

Die vielen Beterinnen und Beter, die sich an den Abenden im Gotteshaus getroffen haben, sind keine Träumer, vertrauen aber sehr wohl darauf, dass sie mit ihrem Kommen, ihren Liedern, Texten und Gebeten Gott um Frieden in der Welt bitten können. Die Andachten sollten einen Raum bieten, den nicht enden wollenden Nachrichten von Terror, Gewalt und Krieg die Kraft des Gebetes und eine nicht versiegen wollende Hoffnung auf ein friedvolles Miteinander entgegenzustellen.

„Waffen werden umgeschmiedet und ein Friede ist da“, wurde des Öfteren von der Gemeinde angestimmt. Musikalisch gestaltet wurden die Andachten unter der instrumentalen Federführung von Horst Eberhard und Ruth Härtling jeden Abend von verschiedenen Musikern.

Mehrere Mitglieder der Pfarrei und des Arbeitskreises gestalteten die unterschiedlichen Abende und gaben jeder Andacht somit ein eigenes Gepräge. Sie trugen abwechselnd Gedanken, Gebete und biblische Lesungen vor, in denen es darum ging, dass zu allen Zeiten Menschen in Bedrängnis geraten seien, so wie auch Jesus selbst. Den Opfern von Krieg und Gewalt galt dabei an jedem Abend die besondere Anteilnahme. Gebetet wurde für alle Menschen, egal welcher Konfession oder auch konfessionslos, in den Kriegsgebieten dieser Welt, aber auch in den Anliegen der Pfarrei.

Der Arbeitskreis „Mission, Entwicklung, Frieden“ hat es in den vergangenen Jahren geschafft, neue Gottesdienstformen in St. Ignatius zu etablieren. Er führt in der Betzdorfer Pfarrkirche traditionsgemäß Andachten in der Advents- und Fastenzeit durch, sowie jährlich auch eine neuntägige Pfingstnovene zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten.

Friedenswoche Oktober 2017

„Allein den Betern kann es noch gelingen“ – Friedenswoche in St. Ignatius

Friedenswoche 2017

In Solidarität mit den Menschen, die in den derzeitigen Unruheherden große Not erleiden und tägliche Schicksalsschläge aushalten müssen, lädt der Arbeitskreis „Mission, Entwicklung, Frieden“ der Pfarrei St. Ignatius auch in diesem Oktober wieder zu einer Friedenswoche in die Betzdorfer Pfarrkirche ein.

Alle sind eingeladen, von Montag, den 16., bis Freitag, den 20. Oktober 2017 jeden Abend ab 19 Uhr zusammenzukommen, um sich im Gebet, durch Gesang und Meditation mit all den unzähligen Menschen zu verbinden, die die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander der Religionen und Völker aufgrund tagtäglicher Bedrohung verloren haben bzw. zu verlieren drohen.

Die Andachten sollen einen Raum bieten, den nicht enden wollenden Nachrichten von Terror, Gewalt und Krieg die Kraft des Gebetes und eine nicht versiegen wollende Hoffnung auf ein friedvolles Miteinander entgegenzustellen.

Der Arbeitskreis „Mission, Entwicklung, Frieden“, der in der Betzdorfer Pfarrkirche traditionsgemäß gut besuchte Andachten in der Advents- und Fastenzeit sowie jährlich auch eine neuntägige Pfingstnovene zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten durchführt, bittet darum, den Termin zu verbreiten. Alle sind wie immer herzlich eingeladen!

Klein und Groß feiern gemeinsam Gottesdienst in St. Ignatius

„Vergeben und Verzeihen“: Unter diesem Thema stand der kürzlich durchgeführte Familiengottesdienst in St. Ignatius Betzdorf.

Familiengottesdiens 2017

In unserer vollbesetzten Pfarrkirche feierte der aus Betzdorf-Bruche stammende Priester Dominic Lück gemeinsam mit der Gemeinde die Eucharistiefeier. In seiner Predigt, die der Pastor im Kirchenschiff hielt und in der er ganz persönlich auf die zahlreich erschienenen Kinder einging, fanden das Helfen und das Vertrauens sowie die bleibende Freude darüber besondere Erwähnung. Sinnbildlich dafür reichte die Gemeinde einen Stein durch die Reihen, der die eingravierte und bleibende Inschrift „Vergebung“ trug. Verletzende Worte hingegen, die im Vorfeld des Gottesdienstes in Sand geschrieben worden waren, wurden in diesem Zuge weggewischt.

Auch die musikalische Gestaltung lag in den Händen der Jüngsten. Unter der Leitung von Torsten Stendenbach steuerten die Ohrwürmchen viele Lieder im Gottesdienst bei und sangen darüber hinaus gemeinsam mit der Gemeinde Lieder aus dem neuen Gotteslob.

Familiengottesdiens 2017

Der nach dem Gottesdienst durchgeführte Kuchenverkauf fand großen Anklang, sodass sich die Messdiener über Einnahmen für ihre Arbeit freuen dürfen.

Allen, die sich auf verschiedene Weise bei Vorbereitung und Durchführung eingebracht haben, sei ein herzlicher Dank gesagt!

Gemeinschaft erlebt im Gedenken an Pastor Georg Koch

Pfarrfest 2017

Betzdorf. Vor einem Jahr fiel das katholische Pfarrfest in Betzdorf aus. Einen Tag zuvor war Pastor Georg Koch nach schwerer Krankheit verstorben. In diesem Jahr fiel sein Todestag auf den Tag des Pfarrfestes.

Pfarrfest 2017

Und die Gemeinde hat am Sonntag gefeiert, fröhlich, aber mit einem Schuss Traurigkeit. Doch der beliebte Seelsorger, da waren sich die Besucher einig, hätte es nicht anders gewollt. „Wir sollen freie und frohe Menschen sein. Dazu sind wir berufen“, erinnerte Fabian Bodora, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats, in der Messe an die Worte des Pastors. Auch Kaplan Anthony Raj ermunterte die Gläubigen, dankbar zurück, aber auch nach vorne zu schauen. Diakon Bernd Molzberger und Pastor Gerhard Hensel, ein Cousin von Pfarrer Koch, zelebrierten die Messe mit.

Pfarrfest 2017

Die Stadtkapelle Betzdorf gestaltete die Messer feierlich musikalisch und gab anschließend unter der Leitung von Sascha Becher ein schönes Platzkonzert mit Marsch- und Unterhaltungsmusik. Der Kirchenchor unter der Leitung von Franz-Josef Faßbender sang das Lied „Ich glaube an den Vater, den Schöpfer dieser Welt“. Nachmittags brachten die Ohrwürmchen ein Ständchen. Tische und Bänke rund um die Kirche waren voll besetzt. Die DJK, Verwaltungs- und Pfarrgemeinderat, katholische Frauengemeinschaft, Messdiener, Pfadfinder, Kolping – sie alle kümmerten sich engagiert um das Wohl der Gäste. Die Kinder konnten kicken, kegeln, hüpfen und am Stand der Messdiener Dosen werfen und Buttons selber gestalten. Reibekuchen, Würstchen, Pommes sowie Kaffee und Kuchen der kfd fanden großen Anklang.

Pfarrfest 2017

„Trinken und Essen für den Turm von St. Ignatius“, gab Fabian Bodora als Parole aus. Denn der Erlös fließt ein in die Sanierung des Kirchturms. Rita Pfeifer und Hans-Günther Ehlgen vom Verwaltungsrat informierten die Besucher über den Stand der Renovierung. Wer wollte, konnte einen alten Mauerstein als Erinnerungsstück gegen einen Obolus erwerben. Diese Aktion läuft weiter. Informationen sind im Pfarrbüro erhältlich.

Quelle: Rhein-Zeitung, „Pfarrfest 2017“, Claudia Geimer

Die Pfarrei St. Ignatius erlebt Gemeinschaft und gedenkt ihrem Pastor Georg Koch!

Pfarrfest 2017

Traditionell am dritten Wochenende im Juni kommt die Pfarrei St. Ignatius rund um die katholische Kirche in Betzdorf zusammen, um Gemeinschaft zu erleben. Auch am Sonntag, den 18. Juni, soll es so sein – jedoch mit einem besonderen Schwerpunkt: Die Pfarrei gedenkt dann nämlich auch ihrem Pastor Georg Koch, der an diesem Tag vor einem Jahr verstorben ist. „Wir wissen, dass es in seinem Sinne ist, was wir tun: Wir kommen zusammen und denken an unsere vielen Begegnungen mit Pastor Georg Koch, um so Gemeinschaft zu erleben und den Glauben miteinander zu teilen“, erklärt Fabian Bodora, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates St. Ignatius. Um 11:15 Uhr beginnt der Gottesdienst, der gleichzeitig auch das Jahrgedächtnis für den verstorbenen Pastor ist. Die Stadtkapelle Betzdorf wird den Gottesdienst musikalisch gestalten, der katholische Kirchenchor St. Cäcilia singt Lieder in Erinnerung an seinen verstorbenen Präses Koch. Auch die beiden Kindergärten beteiligen sich gestalterisch an der Eucharistiefeier.

Nach der Heiligen Messe lädt die Pfarrei zum Beisammensein rund um die Kirche ein. Verschiedene Gruppierungen der Pfarrei beteiligen sich mit unterschiedlichen Ständen und sorgen für das leibliche Wohl. Unter anderem bieten die Frauen der KFD Betzdorf wieder ein Kuchenbuffet an, die DJK sorgt für Deftiges vom Grill, die Messdiener backen frische Waffeln und der Kirchenchor bereitet die Reibekuchen zu. Für die kleinen Gäste steht das Spielmobil der Jugendpflege Betzdorf bereit. Am Nachmittag steuert der Kinderchor „Ohrwürmchen“ einige Liedbeiträge bei. Alle sollen sich herzlich eingeladen fühlen!

Pfingstnovene 2017

Pfingstnovene 2017

„Geheimnis des Todes“ lautete gestern Abend, dem achten Tag der Pfingstnovene in der Pfarrkirche St. Ignatius Betzdorf, das Thema. Rund 45 Menschen nahmen teil. Bei der Pfingstnovene, auch als Neun-Tage-Gebet bezeichnet, bereiten sich die Menschen auf Pfingsten vor. Jeder Abend wird von einer anderen Gruppe der rund Personen zählenden Arbeitskreises Mission, Entwicklung, Frieden der Pfarrei gestaltet, gestern von Fabian Bodora und Ursula Heukäufer. Abschied, Verlust und Trennung: Bodora ging u.a. auf die „kleinen Tode“ ein. Manchmal seien es nur widrige Umstände oder die Hektik des modernen Lebens, die einen gemeinsamen Weg enden ließen: „Die kleinen Tode lehren uns das letzte Sterben am Ende unseres Lebens.“

Pfingstnovene 2017

Heukäufer stellte heraus: „Mit der Kraft des Heiligen Geist können wir das Leben wählen, über das der Tod keine Macht mehr hat.“ Bei den Liedern begleitete ein Quartett um Horst Eberhard. Zum fünften Mal findet die Pfingstnovene in St. Ignatius statt. Damals habe man vom kath. Osteuropa-Hilfswerk Renovabis eine Kiste mit Material erhalten – und das Neun-Tage-Gebet nahm seinen Anfang, erinnerte Bodora und dankte allen, die an den Abenden kommen, z.B. auch aus Gebhardshain und Dermbach. Wer noch dazu kommen möchte, der hat am heutigen Samstagabend um 19 Uhr noch einmal die Gelegenheit dazu – dann geht es um „Geheimnis des sich öffnen“. rai

Quelle des Artikels: Rainer Schmitt, Siegener Zeitung, Samstag, 03. Juni 2017, S. 6.
Fotos: Rainer Schmitt

Weißer Sonntag am 23.04.2017 und 30.04.2017

Die Kommunionkinder der Pfarreien Betzdorf, Bruche und Scheuerfeld

Kleinstadt-Lichter

Kleinstadt-Lichter

Betzdorf-Bruche. Sie geben der katholischen Kirche ein junges Gesicht: Die Soulteens und die Mitglieder der „Zukunftswerkstatt“ in der Seelsorgeeinheit Kirchen-Betzdorf. Zusammen haben sie das Projekt „Kleinstadt-Lichter“ ins Leben gerufen.

Es dient dazu, das Jahr über Jugendgottesdienste zu organisieren. Der Auftakt ist am Freitag, 17. Februar, um 18 Uhr in der Pfarrkirche Maria Königin in Betzdorf-Bruche. „Herzlich Willkommen, Neuanfang“, so lautet das Motto. Die Organisatoren möchten eine neue Jugendgottesdienstreihe etablieren. Junge Leute gestalten eigene Gottesdienste für Jugendliche, junge Erwachsene und im Herzen jung gebliebene ältere Gläubige. Sie wollen nicht warten, bis es Angebote von denen da oben gibt. Zumal es bei den Personalsorgen der katholischen Kirche utopisch ist, dass sich am Priestermangel in Zukunft irgendetwas ändern wird. Die Soulteens und die „Zukunftswerkstatt „- hier treffen sich unter Leitung von Pastoralreferent Philipp Kirsch junge Christen aus dem Dekanat Kirchen regelmäßig - wollen selber etwas tun. „Wir wollen zeigen, dass es auch andere Formen von Gottesdiensten geben kann“, erläutert Kirsch. In Bruche wird am Freitag ein Wortgottesdienst gefeiert, den die Jugendlichen und jungen Erwachsenen inhaltlich gestalten werden. Gebete, Texte, Lieder und Vorträge der Soulteens wechseln sich ab. Als Gastseelsorger wird der Koblenzer Jugendpfarrer Martin Laskewicz einen geistlichen Impuls geben.

Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Apostel Paulus und dessen Bekehrung und Berufung. „Das ist ein krasser Neuanfang“, beschreibt es Kirsch. Es geht inhaltlich um das Leben und welche Wendungen es erfahren kann. Die Soulteens greifen das Thema in ihren Liedern, auf Deutsch und Englisch mit Übersetzung, auf. Der Chor hat sich auch wieder verjüngt und mit Judith Greipel an der Seite von Jessica Diehl auch eine neue zweite Chorleiterin.

Der Freitagabend, 18 Uhr, ist als Termin bewusst gewählt worden. Die Uhrzeit komme jungen Leuten eher entgegen als der Sonntagmorgen. Nach dem Gottesdienst gibt es Zeit für ein lockeres Zusammensein. Die beiden Chorleiterinnen bringen die Intention des Projekts auf den Punkt: „Wir wollen zeigen, dass es auch in einer Kleinstadt Lichter gibt, die leuchten, und diese Gottesdienste sollen diese Lichter sein.“

Claudia Geimer

Sternsinger 2017

Sternsinger 2017

Wie hier in Bruche waren am Wochenende Sternsinger in der Seelsorgeeinheit Betzdorf, Bruche, Scheuerfeld und Wallmenroth unterwegs, um Gottes Segen in die Häuser zu bringen. Jungpriester Dominic Lück feierte am Samstagmorgen mit den Mädchen und Jungen, Eltern und Betreuern eine kleine Andacht in der Pfarrkirche Maria Königin. Er segnete die Sterne, den Weihrauch und die Kreide. Im Gespräch mit den Kindern erörterte er die Aufgabe der kleinen Könige. "Es ist ein wichtiger und wertvoller Dienst, und auch bei den Temperaturen ist dies schon etwas", lobte er die Mädchen und Jungen für ihr Engagement. Im Fokus der diesjährigen Sternsingeraktion steht der Klimawandel. So ist beispielweise die Turkana, eine der ärmsten Regionen Kenias, von immer längeren Dürreperioden gekennzeichnet, oft bleibt der Regen monatelang aus. Weideland fehlt, die Tiere der ehemals als Nomaden lebenden Menschen haben nicht ausreichend zu fressen, vermehren sich nicht gut und geben zu wenig Fleisch und Milch. Traditionelle Lebensgrundlagen werden den Viehhirten entzogen. Die Kinder sind unter- und mangelernährt, was ihrer Entwicklung schadet. Mit Hilfe der Sternsinger hat die Gemeinschaft unter anderem Staudämme und Wasserstellen errichtet sowie Landwirtschaftsprojekte ermöglicht. In den von der Gemeinschaft getragenen Schulen und Kindergärten werden bodenschonende Pflanzen angebaut, die mit wenig Wasser auskommen.

Claudia Geimer

Predigt am „Sechswochenamt“ für + Georg Koch (31. Juli 2016)

Lieber Georg, für Dich ist ist vor sechs Wochen wahr geworden, was uns allen bevorsteht: Wir kehren mit unserer äußeren Gestalt zum Staub zurück. Mit großer Wehmut denken wir aber an Vieles zurück, was uns mit Dir verbunden hat. Ich erinnere mich z.B. noch gut daran, wie wir vor drei Jahren Dein 40-jähriges Priesterjubiläum hier in St. Ignatius fröhlich gefeiert haben.
Nun sind wir wieder hier versammelt und haben Grund, über Tod und Leben nachzudenken.

Keiner von uns ist gefragt worden, ob er überhaupt leben möchte. Jeder und jede von uns ist nun einmal hier auf der Erde – ungefragt! Und niemand fragt uns schließlich, ob wir bleiben wollen, denn es gibt für uns keine Alternative: Unentrinnbar, ob früher oder später, gehen wir auf ein Ereignis zu, das einen Namen hat: Tod!
Tod – das Zeichen der Trennung, der Abbruch menschlicher Bindungen, das Ende des irdischen Lebens.
Tod – reißt Liebstes auseinander, hinterlässt Unvollendetes.
Tod - hinterlässt uns hilflos und ohnmächtig. Er lässt Hoffnungen dahinschwinden, Zurückgebliebene ärmer werden. Nichts bleibt, was man geben oder festhalten wollte.

Nur etwas bleibt, das nie festgehalten werden kann und allen Wandel überdauert: Das, was liebende Menschen stifteten. „Was bleibt, stiften die Liebenden“, hat Jörg Zink einmal gesagt.

Achtung, Hochschätzung und Dank verlieren sich nicht am Ende, können nicht zu Grabe getragen werden, weil Gott, der Liebhaber des Lebens, alles weiterleben lässt, was ein Mensch verschenkte. Du Georg, warst für viele ein Geschenk.
Die Bibel sagt es in immer neuen Wendungen: Gott schüttet das Grab des gekreuzigten Jesus nicht zu, sondern öffnet es und hat ihn auferstehen lassen zu einem neuen Leben, zum auferstandenen Jesus Christus, damit die Frucht seines Tuns niemals untergehe.

Daher hieß auch der Gottesdienst zu Deiner Beerdigung, lieber Georg, „Auferstehungsgottesdienst“- den der zukünftige Bischof von Limburg geleitet hat – einer von uns aus Niederfischbach!

Auferstehung heißt: Wo wir am Ende sind im Wettlauf mit dem Tod, da greift Gott selbst ein, er ist spürbar nahe und bricht die Macht des Todes. Gott verwandelt das Ende zu einem neuen Anfang. So wird der Tod Übergang zur ewigen Welt, zu glückseligem Leben auf immer. Denn: „Der Herr ist gut zu dem, der auf ihn hofft“, wie es in den Klageliedern heißt.
    
Für uns alle gilt, was Lothar Zenetti, Priester aus dem Bistum Limburg, einmal so sagte:
          
Niemand weiß, wie lange werden wir noch sein,
morgen oder heute holt der Tod uns ein.
Keiner kann uns helfen, jeder stirbt allein,
und es bleibt am Ende nur ein Grab, ein Stein.
Alle unsere Namen wird der Wind verwehn,
oder ruft uns einer, dass wir fortbestehn?
Kann es sein, dass Gott uns einst vom Tod befreit
und in Freude wandelt alles Menschenleid?
Eine neue Erde, wie soll das geschehn,
dass wir unsre Lieben wiedersehn?
Oder sind das Träume, die wir uns erdacht?
Wer von uns ist jemals aus dem Tod erwacht?
Einen sah ich sterbend in das Leben gehen,
und ihm will ich glauben, dass wir auferstehn!

Für uns, die wir zurück bleiben, gilt das Wort des Hl. Augustinus: „Singe und wandre, Gott steht am Ende der Straße“ - und: „Wenn Gott uns heimbringt aus den Tagen der Wanderschaft, das wird ein Fest sein, ein Fest ohne Ende“...

Ja, unser Herz ist noch schwer, aber unser Glaube trägt! Trotzig rufen wir dem Tod entgegen:
„We shall overcome“ – wir werden siegen, - weil wir glauben!

Tschüss Schorsch – weil Du lebst, bleibst Du unter uns!

Pastor P. Bleeser

Ein bewegender Abschied

In der Pfarrkirche St. Ignatius war der Sarg mit dem Leichnam Georg Kochs beim Auferstehungsgottesdienst aufgebahrt.

Tausend Gäste kamen zur Beerdigung von Pastor Georg Koch

Generalvikar dankte allen für die intensive Begleitung des Sterbenden.

Bei einer Auferstehungsmesse haben die Menschen am Samstag Abschied von „ihrem“ Pfarrer Georg Koch genommen: Mit der großen Anteilnahme und den Dankesworten wurde noch einmal die Wertschätzung spürbar, die dem im Alter von 71 Jahren Verstorbenen schon zu Lebzeiten entgegengebracht worden ist. Vor dem Altar war der schlichte Holzsarg mit den priesterlichen Zeichen Stola und Kelch aufgebahrt, von Kränzen und Portrait eingerahmt. Längst nicht alle fanden einen Sitzplatz, dicht standen sie im hinteren Teil. Auf dem Kirchhof waren Bänke, die Messe wurde auf Bildschirm übertragen. Rund 1000 Menschen – über die Grenzen der Pfarreiengemeinschaft hinaus – trauerten mit den Familienangehörigen. 40 Messdiener, die Fahnenträger der kirchlichen Vereine aus der Pfarreiengemeinschaft Betzdorf, Bruche, Scheuerfeld und ein Dutzend Priester verneigten sich am Sarg. Pfarrer Koch hatte Lieder und Einführungstexte selbst festgelegt. Das Eröffnungslied „Nun danket all“ sang die Gemeinde, von André Becker (Trompete) und Natascha Nazarenus (Orgel) begleitet. Auch der Kirchenchor Betzdorf (Luis Perathoner) und die Kirchenchöre Bruche/ Scheuerfeld/Wallmenroth (Egon Greb) gestalteten mit.

Auch vor der Kirche waren Bänke aufgestellt; der Auferstehungsgottesdienst wurde auf einem Bildschirm nach draußen übertragen.

„Es ist gut, dass so viele gekommen sind, um dem Verstorbenen zu gedenken“, sagte Generalvikar Dr. Georg Bätzing. Er erinnerte daran, dass Koch „gestern vor 43 Jahren“ mit dem anwesenden Domprobst und Bischofsvikar Werner Rössel zum Priester geweiht worden sei. Im Namen des Bischofs und des Verstorbenen entrichtete er Dank, wie die Gläubigen Koch in den letzten Wochen begleitet hätten.

Aus der Botschaft der Auferstehung habe Koch gelebt, und „jetzt mutet er uns zu“, einen Auferstehungsgottesdienst zu feiern, sagte Bätzing: „Begleitet Georg Koch auf dem Weg in die Hände des barmherzigen Gottes.“

Die Predigt hielt Kochs Cousin, Pfarrer i. R. Gerhard Hensel (Remagen), ebenfalls aus Niederfischbach. Erst kürzlich sei er bei Koch gewesen. Dieser habe auf einem „Brett“ (i-Pad) geschrieben, was er sagen wollte. „In 50 Jahren Dienst habe ich noch kein Gespräch erlebt, das so intensiv und so innig war, mit so wenigen Worten“, und: „Wir haben geheult und gelacht.“
Hensel sprach die Nachrufe an; was Koch getan habe, „das wisst ihr aber alles“. Auch als Koch litt und schwach gewesen sei, habe er noch Zeilen an die Gläubigen geschrieben: „Aus der Schwäche heraus, das hat ihm gut getan.“ Hier spannte er einen Bogen zur Großfamilie.

Auch in den Dankesworten spürte man die Verbundenheit zum verstorbenen Pastor. Für die Verwaltungsräte sprach der Betzdorfer Vorsitzende Hans-Werner Söhngen und dankte für eine gute Kooperation und ein freundliches Miteinander: „Du wirst uns unvergessen bleiben, lieber Georg.“ Michael Pagnia, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates Bruche, sagte: „Georg Koch hat das Feuer des Glaubens nicht nur behütet, er hat es immer wieder neu entfacht.“ Dies sei Anregung für einen gelebten Glauben gewesen. Koch habe auch unangenehme Themen angesprochen, was für manchen Kirchenoberen zu kritisch gewesen sei.

„Auch wenn Präses Georg Koch selbst kein großer Sänger war, so war er immer ein Freund der Chöre“, dankte Werner Neuhaus. Seine Lieblingslieder habe man immer wieder gesungen – bei der Auferstehungsmesse sangen z. B. Solist Tobias Hellmann (Bariton) „Jerusalem“ mit dem Kirchenchor Betzdorf. Für das Dekanat Kirchen sprach Dechant Pfarrer Rudolf Reuschenbach den Angehörigen die tief empfundene Anteilnahme aus.

In einem seiner „Zwischenrufe“ sei es darum gegangen, sich Zeit für das Gebet zu nehmen, um den Atem Gottes und den Hl. Geist zu spüren, sagte der ev. Pfarrer Heinz-Günther Brinken: „Ich sehe darin ein Vermächtnis Kochs.“ „Ein Mann, ein Wort“: Diese Beschreibung passe sehr gut auf Pfarrer Koch, sagte Bürgermeister Bernd Brato. Oft habe er tiefgründige Wortbeiträge geäußert, Klartext gesprochen. Man nehme Abschied von Pfarrer Koch, der weit bekannt und geschätzt war, sagte Landrat Michael Lieber: „Er war mein Freund in guten und schlechten Tagen.“

Auf Wunsch von Pfarrer Koch hielt Pfarrgemeinderatsvorsitzender Fabian Bodora die Ansprache. Er erinnerte daran, als Koch 1985 „unser guter Hirte wurde“. Im Föschber Dialekt habe er begrüßt: „Ich möchte euer Pastor, ich möchte Brückenbauer sein.“ All die Jahre seien von Gemeinsamkeit geprägt gewesen: „Die Beziehung zwischen uns, zwischen ihm als Hirten und uns, als seiner Gemeinde, ist besonders.“ Dies versuchte er an drei außergewöhnlichen Eigenschaften Kochs zu entfalten: „Vergnügt, erlöst, befreit“. Das wirklich Besondere sei es gewesen, dass Koch auch in seiner Verkündigung und in seinem gesamten priesterlichen Wirken immer echt Mensch gewesen sei. Das sei der unangefochtene Antrieb in Kochs Dasein gewesen, anders sei es nicht zu erklären, dass er in seinem Leben nie müde gewesen sei, das Wort Gottes auf so unnachahmliche Art und Weise „in unser Leben zu buchstabieren“. „Der Christ ist ein freier Mensch, niemand untertan, aber jedermann Diener“: Das sei seine Devise gewesen.
Wenn man sich nach all den wertvollen und fruchtbaren Jahren in so großer Zahl mit „unserem Hirten Georg“ versammele, müsse man fragen, was Gott im Plan gehabt habe, dass er ihnen Koch so lange als Pastor geschenkt habe. Der Apostel Paulus schreibe kurz nach Jesu Tod in einem Brief an die Korinther, dass Gott die Gläubigen in der Kirche oft zu ganz unterschiedlichen Aufgaben befähige, z.B. zu der des Propheten. Berufene Menschen, die ausgezeichnet sind durch eine besondere Nähe zu Gott. Paulus nenne diese Gabe Charisma, eine eigene Geistesgabe. Man spüre hier nun nur zu gut, was Paulus der Gemeinde Korinth sagen wollte. So Bodora: „Georgs Leben und seine Botschaft sind ein Auftrag für uns. Und in diesem bleiben wir für immer verbunden mit unserem Pastor Georg, einem Propheten der Freiheit“ – es gab danach Beifall.

Für die Familie sprach stellvertretend Kochs Schwager, Prof. Dr. Peter Löcherbach. Ein anrührender Moment war es, als „Haste Töne“ (Leitung Markus Neuroth) in der Kirche „Geboren um zu leben“ (Unheilig) sang. In einer großen Trauerprozession wurde anschließend der Sarg von der Kirche entlang der mit Fahnen aufgezogenen Straßen und mit Stadtkapelle und MV Scheuerfeld zum Friedhof begleitet, wo Koch seine letzte Ruhestätte fand. Am Grab sprach Diakon Bernd Molzberger, das Vaterunser sprach Pastor Helmut Mohr mit den Trauernden.

Quellenangabe: (rai) Siegener Zeitung, 27. Juni 2016.  Fotos: rai.

Die katholische Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf trauert um ihren Ruhestandsgeistlichen Pfarrer Georg Koch i. R.

Traueranzeige für Pfarrer Georg Koch i. R. der Angehörigen im PDF-Format.

Traueranzeige für Pfarrer Georg Koch i. R. der Pfarreiengemeinschaft im PDF-Format.

Nachruf der Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf für Pfarrer Georg Koch i. R. im PDF-Format

Neun-Tage-Gebet:

Einladung zur Pfingstnovene 2016 in St. Ignatius

Pfingstnovene

"Das ist eine gute Idee, denn der Heilige Geist wird in Zukunft eine große Rolle spielen." Mit diesen Worten begrüßte Pastor Georg Koch im Jahr 2013 die Initiative, eine Pfingstnovene an St. Ignatius zu beginnen. Und so führt der Arbeitskreis „Mission, Entwicklung, Frieden“ im vierten Jahr in Folge auch 2016 wieder ein Neun-Tage-Gebet zur Vorbereitung auf das Pfingstfest durch. Die diesjährige Pfingstnovene, in der sich die Kirche dem Wirken des Heiligen Geistes öffnet, steht unter dem Leitwort „Strahle Licht in diese Welt“.

In der Zeit von Freitag, den 06.05.16 bis einschließlich Samstag, den 14.05.16, wird jeden Abend ab 19 Uhr in St. Ignatius zusammen in verschiedenen persönlichen Intentionen sowie für Anliegen der Pfarreiengemeinschaft gebetet und gesungen. Der Arbeitskreis bittet darum, die einzelnen Termine zu verbreiten. Alle sind wie immer herzlich eingeladen, an den einzelnen Tagen dazuzustoßen.

Die Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf 2016

Sternsinger 2016

Sternsinger 2016

Wie hier auf dem Foto in der Pfarrkirche Maria-Königin in Bruche, waren Mädchen und Jungen in der gesamten Seelsorgeeinheit Betzdorf-Bruche-Scheuerfeld-Wallmenroth als Sternsinger unterwegs. Der Stern über Bethlehem ist ein Stern mit einer Botschaft. Das sagte Pastor Helmut Mohr bei der Aussendung der Sternsinger in Bruche. Rund 30 Mädchen und Jungen machten sich, verkleidet als Heilige Dreikönige, auf den Weg, um in den Häusern die frohe Botschaft von der Menschwerdung Gottes zu verkünden und Spenden für Hilfsprojekte zu sammeln. Pastor Mohr dankte den Kindern und den Betreuern für ihren Einsatz: "Kinder sind weltweit in Not und brauchen unsere Hilfe". Die bundesweite Sternsingeraktion 2016 steht in diesem Jahr unter dem Motto: "Respekt für dich, für mich und andere - in Bolivien und weltweit". Mohr griff das Motto in seiner kurzen Ansprache auf und sagte: "Ihr verkündet die Botschaft von Respekt für jeden Menschen." Nach dem gemeinsamen Lied: "Stern über Bethlehem" segnete der Pastor die Gruppen sowie Kreide, Weihrauch und Sterne.

Claudia Geimer

Messe mit Diakon Dominic Lück in Betzdorf-Bruche

Messe mit Diakon Dominic Lück in Bruche

Dominic Lück feiert in seiner Heimatpfarrei Bruche den ersten Gottesdienst als Diakon Mit im Bild, von rechts sein Studienfreud Priester Andrisa Milicivecic, Pastor Helmut Mohr und Pater Rektor Josef Bartman. Foto: Claudia Geimer

Betzdorf-Bruche. Der Stammplatz von Dominic Lück auf der Empore in der katholischen Pfarrkirche Maria Königin in Betzdorf-Bruche wird künftig leer bleiben, denn der 26-Jährige ist nun mittendrin im Geschehen am Altar. „Diese Perspektive kannte ich bislang nur als Messdiener“, bekennt er im Gottesdienst am 20. Dezember.

Doch seit dem 19. Dezember, seit seiner Weihe im Trier Dom, darf Dominic am Altar assistieren und das Evangelium vortragen. Zum ersten Mal feierte der junge Diakon in seiner Heimatpfarrei in Bruche die Messe, die von Pastor Helmut Mohr zelebriert wurde. Co-Zelebranten waren Pater Rektor Josef Bartmann vom Orden der Heiligen Familie und Andrisa Milicevic, ein Studienfreund aus Rom. Milicevic hält auch die Predigt, angelehnt an einen Hebräerbrief des Apostel Paulus: „Da sagte ich: Ja, ich komme, um deinen Willen, Gott, zu tun.“ Dieses Bekenntnis, so der junge Priester aus Zagreb, habe auch Dominic bei seiner Weihe zum Diakon abgegeben. Nach einer langen Zeit der Vorbereitung habe er zugesagt, Gott sein Leben zur Verfügung zu stellen. Diese Entscheidung rufe, sagt der Kroate in großer Offenheit, auch Skeptiker auf den Plan: „Er ist jung, schön und klug - auf so vieles muss er verzichten.“ Doch Dominics Entschluss, Diakon und im Oktober 2016 Priester werden zu wollen, sei kein Opfer, sondern eine Antwort auf einen Ruf Gottes. Die Gemeinde habe seinen Freund mitgeprägt, nun sei er ein „Glaubenszeugnis für die anderen.“ Pastor Mohr gratuliert Dominic im Namen der Gläubigen: „Ich denke, dass du dein Amt mit Liebe und Fürsorge ausüben wist.“ Der neu eingeführte Diakon bedankte sich für den zahlreichen Besuch, unter anderem auch von einigen Studienfreunden wie Filip Cackovic, auch aus Zagreb, der die Orgel spielte.

Im Anschluss an den Gottesdienst gratulierte die Heimatpfarrei Dominic Lück mit einem Empfang in der Unterkirche, wo er Präsente und gute Wünsche für seine Zukunft entgegen nimmt.

Claudia Geimer

Sternsingeraktion 2016

Sternsingeraktion

Die Sternsinger von Betzdorf und Bruche ziehen künftig unter einem gemeinsamen guten Stern durch die Straßen der Stadt an Sieg und Heller. Die Verantwortlichen in den katholischen Pfarreien St. Ignatius und Heilige Familie haben sich dazu entschlossen, das Dreikönigssingen zu Beginn des neuen Jahres künftig zusammen zu organisieren.

Vor kurzem trafen sich die künftigen, kleinen Heiligen Dreikönige im Pfarrsaal in Bruche zu der ersten gemeinsamen Informationsveranstaltung. Die Sternsinger werden am 9. Januar in Betzdorf und Bruche unterwegs sein. „Wir haben bislang jeder für sich gewurstelt“, sagt Christina Theis aus Betzdorf. Doch es werde immer schwieriger, Mädchen und Jungen für die Aktion zu begeistern. „Hier ist sehr viel persönliche Ansprache nötig.“ Ähnlich sieht es Bettina Langholz aus Bruche: „Wir waren bislang als Einzelkämpfer unterwegs. Dann haben wir uns im vergangenen Jahr zusammen gesetzt und beschlossen, die Kräfte zusammen zu legen, mit der Hoffnung, mehr Erfolg zu haben.“

Zu pass kommt, das mit Philipp Hein nun ein Gemeindereferent in der Seelsorgeeinheit Kirchen-Betzdorf da ist, der für Kinder- und Jugendarbeit verantwortlich zeichnet. Er koordiniert zum ersten Mal die Sternsingeraktionen in der gesamten Seelsorgeeinheit, also in Betzdorf/Bruche, Scheuerfeld/Wallmenroth, Kirchen und Wehbach. Vom Gründungsort in Aachen aus organisiert das Kindermissionswerk bereits seit 1959 das Dreikönigssingen bundesweit. Auch in den Pfarreien Betzdorf und Bruche ist die Tradition, das Jungen – und seit vielen Jahren auch Mädchen – in die Rollen von Caspar, Melchior und Balthasar schlüpfen und um den 6. Januar herum, dem Tag der Heiligen Dreikönige, von Haus zu Haus ziehen, tief verwurzelt. Für Hein ist der Brauch auch nicht aus der Mode gekommen. Diejenigen, die mitmachen, profitieren doppelt, sagt er: „Man bringt den Leuten den Segen in die Häuser und man bekommt die Spenden, die die Leute geben.“

Die Sternsingeraktion ist die größte Hilfsaktion von Kindern für Kindern weltweit. „Man kann Teil dieser Aktion sein und etwas bewirken.“ Partnerland 2016 ist Bolivien. Das Thema lautet: „Respekt für dich, für mich, für andere, in Bolivien und weltweit“. Dass Menschen respektvoll miteinander umgehen sollen – diese Botschaft gewinnt vor dem Hintergrund der Flüchtlingsfrage und des Terrors wie jüngst in Paris eine besondere Note. Zur ersten gemeinsamen Infoveranstaltung der Betzdorfer und Brucher Sternsinger sind über 40 Kinder gekommen. „Wir brauchen viele die anpacken und mitmachen für den guten Zweck“, begrüßt Hein die Mädchen und Jungen. Die Utensilien, wie Kreide, Stern und Sammelbüchsen werden erläutert und anschließend basteln die Könige in spe gemeinsam ihre Kronen. Unter den Mädchen und Jungen sind Pfadfinder der Pfadfinderschaft St. Georg, Messdiener und angehende Kommunionkinder. „Es gibt keine starre Altersgrenze“, betont Hein. Zum Beispiel gehen Kindergartenkinder mit älteren Geschwistern mit. Grundsätzlich, betont Bettina Langholz, sind Kinder und Jugendliche aller Konfessionen eingeladen, mitzumachen. So könnte es in den kommenden Jahren durchaus auch eine Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde Betzdorf geben. Gespräche mit dem neuen Jugendleiter Eckart Weiss sind schon geführt worden.

Neben dem Zusammenschluss gibt es eine weitere Premiere im kommenden Jahr: Zum ersten Mal werden Jugendliche eigene Sternsingergruppen bilden, die erst am späten Nachmittag losgehen werden. Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und als Belohnung, gehen die „Teenagerkönige“ anschließend zusammen Pizza essen. „Beim Dreikönigssingen, wenn man mit Gleichaltrigen durch die Straßen zieht, ist immer auch viel Spaß dabei“, weiß Hein und fügt hinzu, „es gibt viele positive Erfahrungen, die man an den Haustüren erlebt.“

Es werden noch weitere Sternsinger gesucht: Kinder und Jugendliche in Betzdorf und Bruche, die bei der Aktion am 8. Januar mitmachen möchten, können sich bei Philipp Hein, Telefon: 02741/933202 oder per Mail: philipp.hein@gmx.net oder bei Bettina Langholz, Telefon: 02741/973874 melden. Unter diesen Kontaktdaten können sich auch Erwachsene melden, die die Gruppen begleiten möchten. Zur Einstimmung kann ein Film mit Willy Weitzel zur Sternsingeraktion unter www.sternsinger.de angesehen werden. Dieser Film wurde auch auf der Infoveranstaltung gezeigt.

Claudia Geimer

Einführung der neuen Messdiener

Einführung neue Messdiener

Betzdorf. In den Pfarreien Bruche und Betzdorf wurden in den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag neue Ministranten eingeführt. Die Messdienergemeinschaft heißt zehn Mädchen und Jungen in ihrer Reihe willkommen. Die Neulinge haben bereits die ersten Gruppenstunden besucht und auch schon zur Probe am Altar gedient. Die Messdiener werden von Gemeindereferent Philipp Hein betreut. Er hatte zusammen mit Bettina Langholz am vergangenen Wochenende eine gemeinsame Übernachtung der Messdiener im katholischen Pfarrheim in Bruche organsiert. Aktionen wie diese dienen dazu, den Gemeinschafssinn der insgesamt rund 40 Kinder und Jugendlichen zu stärken. Im Gottesdienst am Sonntag in der Pfarrkirche St. Ignatius segnete Pater Edmund Klein aus der Kloster der Heiligen Familie in Bruche die Messdienerkreuze der neu eingeführten Ministranten. Sie wurden den Kindern anschließend als Zeichen der Verbundenheit überreicht. Die Gläubigen spendeten den Messdienern Beifall für ihr Engagement. Als neue Messdiener aufgenommen wurden: Julian Spies, Lena Bauseler, Maria Härtling, Leonie Blecker, Nastia Lüno, Laura Eiteneuer, Lotta Greipel, Janis Rosenbauer, Malte Lück und Klara Schmidt.

Claudia Geimer

Pfarrfest 2015

Pfarrfest 2015

Betzdorf. Auch die jüngsten Gemeindemitglieder gratulieren Pastor Georg Koch und sagen Danke schön für 30 Jahre seelsorgerisches Wirken in der katholischen Pfarrei St. Ignatius Betzdorf. Die Mädchen und Jungen der beiden katholischen Kindergärten Franziskus und Christophorus singen im Festgottesdienst am Sonntag das Lied: „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“. Zuvor überbringt Rita Pfeifer, Leiterin des Christophorus-Kindergartens im Namen der Pfarrei, der Kinder, Eltern und Erzieher die Glückwünsche. Die Besucher im voll besetzten Gotteshaus bekräftigen die guten Wünsche mit Applaus.

Pfarrfest 2015

30 Jahre Pastor Georg Koch in Betzdorf – das feierten Gemeindemitglieder und Gäste gleich an zwei Tagen: Am Samstagabend gestaltete der Gospel & Worship Chor Haste Töne den Gottesdienst. Die junge Leute trugen Anbetungslieder, wie Jesus is the Light of the World (Jesus ist das Licht der Welt) vor. Die Messe ist der Auftakt zum Weinfest rund um die Kirche, das von der Pfadfinderschaft St. Georg veranstaltet wird. Die Pfadfinder ziehen mit ihrer Fahne in das Gotteshaus ein und später zu Gitarrenklängen und dem fröhlichen Pfadfinderlied „Flinke Hände, flinke Füße – Freundschaft, die zusammenhält, so verändern wir die Welt“, wieder aus. Unter den Gästen sind auch Bürgermeister Bernd Brato und Ehefrau Susanne. Pastor Koch und Diakon Bernd Molzberger zelebrieren die Messe. In seiner Predigt gibt sich Koch politisch. Glaube besiege die Angst, betont er. Gott habe ein Auge auf uns: „Wir brauchen keine Datenspeicherung und Spione.“ Koch stellt die Feierlichkeiten unter das Motto eines Kirchenlieds: „Lachen, sich öffnen, tanzen, befreien – so spricht Gott sein Ja, so stirbt unser Nein.“ Das Wetter spielt an beiden Tagen mit, und so versammeln sich am Samstagabend zum Wein- und am Sonntag zum Pfarrfest zahlreiche Besucher an den Tischen und Bänken. Der Jugendchor Soul Teens singt am Samstagabend, die Stadtkapelle Betzdorf nimmt am Sonntag den Stab auf und sorgt mit zünftiger Blasmusik für Stimmung. Zuvor gestaltete das Orchester den Festgottesdienst, unter anderem mit den Werken Panis angelicus, Heilig von Schubert, Großer Gott wir loben dich und Heal the World (Rettet die Welt) von Michael Jackson.

Pfarrfest 2015

So ein Fest kann nur gelingen, wenn viele Helfer aus den Gruppen der Pfarrei, etwa der Pfarrgemeinderat, mit anpacken. So verwandelt sich die Kirche am Samstagabend in ein Weindorf unter freiem Himmel, wo sich die Besucher ein Gläschen Weiß- oder Rotwein und Nudeln in allen Variationen schmecken lassen. Viele kommen am Sonntag wieder. Die DJK hat den Grill angeworfen, die katholische Frauengemeinschaft ihr Kuchenbüffet bestückt. Die Kinder können spielen und malen, die Erwachsenen miteinander ins Gespräch kommen. Pastor Georg Koch kann sich über ein gelungenes Jubiläum und die Geselligkeit bei Wein- und Pfarrfest freuen. Für ihn ist der Zusammenhalt untereinander wichtig: „Wir geben uns Halt und sind eine Gemeinschaft.“

Claudia Geimer

Festgottesdienst am 3. Mai

Geburtstagsgottesdienst für Pastor Georg Koch

Betzdorf. Der gemeinschaftliche Chor der Kirchenchöre Betzdorf, Bruche und Scheuerfeld/Wallmenroth stimmt unter Leitung von Luis Perathoner das Lied „Jerusalem“ an. Pastor Georg Koch steht auf, geht zum Altar und wendet sich den Sängerinnen und Sängern zu. „Jerusalem“ – das ist sein Lieblingslied. Der Seelsorger lauscht gebannt der Bläsergruppe und dem Chor und schaut dabei direkt in die Gesichter der Frauen und Männer, die ihm dieses erhebende Ständchen bringen. Er kennt sie fast alle. Das genau zeichnet Koch aus: Er ist den Menschen in seiner Pfarrreingemeinschaft Betzdorf, Bruche, Scheuerfeld und Wallmenroth zugewandt.“

Geburtstagsgottesdienst für Pastor Georg Koch

Und weil das so ist, sind so viele am Sonntag, 3. Mai, in die von Fahnen umsäumte Ignatiuskirche gekommen, um in einem Festgottesdienst Pastor Koch zu seinem 70. Geburtstag, den er am 24. März gefeiert hat, offiziell zu gratulieren. Das Gotteshaus ist erwartungsgemäß so voll besetzt, dass viele mit Stehplätzen vorlieb nehmen müssen. Der Jubilar zieht gemeinsam mit den Cozelebranten Pastor Helmut Mohr (Kirchen) und Diakon Bernd Molzberger in die Kirche ein. Begleitet wird er von Fahnenabordnungen der kirchlichen Gruppen: Kolping, DJK, kfd, Messdiener und Pfadfinder. Sie alle versammeln sich um den mit roten Rosen geschmückten Altar. In seiner Predigt erzählt Koch in gewohnter Manier eine Anekdote: 1987, als er gerade einmal zwei Jahre Seelsorger in Betzdorf ist, wird Fronleichnam am Friedhof gefeiert. Die Prozession soll sich in Gang setzen, doch: „Die Hostie fehlt. Und eine Prozession ohne Hostie ist keine Prozession.“ Koch deutet diese Geschichte. Eine Prozession ohne Hostie ist für ihn wie eine Kirche, die es versäumt, Jesus Christus in den Mittelpunkt zu stellen – einen Jesus, der den Menschen zugewandt war, der Gemeinschaft predigte. Dieser Gedanke der Gemeinschaft gelte auch für andere Kirchen: „Das Abendmahl ist eine Tischgemeinschaft.“ Dass Geschiedene und Wiederverheiratete davon ausgeschlossen sind, ist für den streitbaren Priester „ein Skandal“. Auch das ist Pastor Koch – ein Mann der klaren Worte. Auch deswegen schätzen ihn die Menschen in seiner Pfarrei und darüber hinaus. Sie spenden der Predigt starken Applaus. „Du möchtest mündige Christen“, sagt Fabian Bodora, der Vorsitzendes des Pfarrgemeinderats Betzdorf, in seinem Grußwort. Koch sei ein Pastor, „der uns auf Augenhöhe begegnet, als Gläubiger, als einer von uns“. Seine „begnadeten“ Predigten rütteln wach, seine Worte berühren die Zuhörer – „dein Menschsein führt dazu, dass du weißt, wovon du sprichst“. Bodora sichert dem beliebten Geistlichen auch weiterhin Verbundenheit zu: „Unser Weg geht weiter, und wir gehen gemeinsam – du an unserer und wir an deiner Seite.“ Die Gläubigen bekräftigen diese Worte mit einem tosenden Applaus. Koch ist gerührt, doch er findet schnell zu seiner Schlagfertigkeit zurück und stellt der Gemeinde seinen Zwillingsbruder Klaus vor, der in der ersten Reihe sitzt. Er bedankt sich bei seiner Familie und namentlich bei seinen Sekretärinnen. Chor und Gläubige lassen ihren Pastor mit einem „Happy Birthday“ hochleben. Es ist ein wunderschöner Festgottesdienst, der nicht nur den Jubilar, sondern alle Besucher bewegt und sichtlich berührt. Im Anschluss kehrt unbeschwerte Fröhlichkeit zurück. Vor der Kirche stoßen alle mit einem Gläschen Sekt auf das Geburtstagskind an. Pastor Koch nimmt Glückwünsche entgegen – wie immer den Menschen zugewandt.

Claudia Geimer

Pfarrei St. Ignatius ruft zu Friedensgebeten auf

Friedensgebet

Der Aufruf der katholischen Pfarrei St. Ignatius Betzdorf, sich künftig donnerstags abends um 19 Uhr in der Pfarrkirche zu einem Friedensgebet, offen für alle Konfessionen, zu versammeln, ist auf ein breites Echo gestoßen. Zur ersten Veranstaltung am 4. September 2014 sind knapp 40 Frauen und Männer gekommen. Sie finden gerade so noch Platz auf Stühlen und Bänken im Altarraum. In der Mitte brennt eine große Kerze – sichtbares Zeichen der Hoffnung. Genau das ist das Anliegen der Initiatoren des Arbeitskreises Mission, Entwicklung, Frieden – Hilflosigkeit verwandeln in Hoffnung.

Fabian Bodora begrüßt die Besucher. „Wir alle schauen Nachrichten oder schauen sie auch nicht mehr“, sagt er. Er erinnert an die Krisen- und Kriegsgebiete in aller Welt, stellvertretend die Ukraine, Gaza und den Nordirak. Die Gläubigen, die sich an diesem Abend im abgedunkelten Gotteshaus getroffen haben, sind keine Träumer. „Wir wissen, dass wir von Betzdorf aus nicht die Welt verändern können“, sagt Bodora. Aber, tatenlos zusehen, möchten die Frauen und Männer auch nicht, deshalb sind sie gekommen, um eine halbe Stunde in Liedern, Texten und Gebeten Gott um Frieden in der Welt zu bitten. „Zu Dir oh Gott erheben wir die Seele im Vertrauen“, singen sie zum Auftakt.

Fabian Bodora und Hiltrud Stein lesen und tragen abwechselnd Gedanken rund um das Thema Konflikte und Konfliktbewältigung vor. Zu allen Zeiten sind Menschen in Bedrängnis geraten, so wie auch Jesus selbst. Den Opfern von Krieg und Gewalt gilt Anteilnahme. Das zweite Lied handelt davon, das Leid der anderen zu unserer Angelegenheit zu machen. „Dann hat Gott sein Haus in unserer Welt gebaut“, heißt es im Refrain. Die Fürbitten werden vom Kanon: „Herr, gibt uns Deinen Frieden begleitet“. Gebetet wird für alle Menschen, egal welcher Konfession oder auch konfessionslos, in den Kriegsgebieten dieser Welt. Die Konfliktparteien werden zu Dialogbereitschaft ermahnt und aufgefordert sich an Werte, christlicher oder sonstiger Natur, für ein friedliches Zusammenleben zu orientieren. Verantwortungsträger sollten zur Vernunft kommen, um den Weg der Diplomatie zu beschreiten. In einem Lied am Ende Andacht heißt es hoffnungsfroh: „Waffen werden um geschmiedet und ein Friede ist da.“

Das Friedensgebet findet jeden Donnerstag, 19 Uhr statt. Gruppen, die eine Andacht mitgestalten möchten, können sich per E-Mail melden: fabian.bodora@googlemail.com 

Claudia Geimer

Pilgerreise Israel 2014 - Bericht Gaby Werthebach

Spendenaufruf Dachsanierung St. Ignatius (per Doppelklick zum Text)

 

Pilgergemeinschaft „Maria Königin“

Bis vor etwa zwei Jahren hat Frau Anneliese Speicher aus Bruche die Organisation und Durchführung der Pilgerfahrten nach Kevelaer, Banneaux und Heisterbacherrott übernommen und dann an Raimund Becker aus Scheuerfeld abgegeben. Nach der einmütigen Zustimmung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Jahres hat sich die freie Gruppe die Bezeichnung
Pilgergemeinschaft
„Maria Königin“
Betzdorf-Bruche-Scheuerfeld
gegeben.

Die Pilgergemeinschaft ist offen für Jedermann, ganz gleich aus welcher Pfarrei der näheren und weiteren Umgebung. Ansprechpartner und Leiter der freien Gemeinschaft ist Raimund Becker, Asternweg 4, 57584 Scheuerfeld. Telefon: 02741/21231, Telefax: 02741/9739307, E-Mail: raimundbecker[at]t-online[dot]de .

Zusätzlich zu den bekannten Wallfahrten eines Jahres wird im kommenden Jahr auch eine Fahrt zur Heilig-Rock-Ausstellung in Trier angeboten. Nähere Informationen hierzu werden rechtzeitig erfolgen.

 

Ab sofort finden Sie den Pfarrbrief immer komplett unter der Rubrik Pfarrbriefe.

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